"Display“ Temporäre Installation im 3.Dorndorfer Kunstgarten 2014


99 Glasscheiben a. 33,0 x 27,0 x 0,5 cm, Gesamtfläche ca. 340,0 x 370,0 cm





































Es war ein verlorener Ort irgendwo in der Welt. An der Schwelle unseres eigenen Raumes, vor der Ära unserer eigenen Zeit, herrscht also eine Schwingung von Seinsgewinn und Seinsverlust. Und die ganze Realität der Erinnerung wird spukhaft. (…)

Das Bild entsteht in einer Zusammenarbeit des Wirklichen und des Unwirklichen, im Wetteifer der Funktionen des Wirklichen und des Unwirklichen. Nicht die Alternative der Gegensätze, sondern die Vereinigung der Gegensätze gilt es zu verstehen …“

aus Gaston Bachelard, Poetik des Raumes

Ein überdimensionales Display unter dem Apfelbaum im Garten vermittelt poetisch zwischen Himmel und Erde, Stillstand und Bewegung, Natur und Architektur.

So treibt der Wind treibt sein Spiel mit den Wolken, die in der Glasoberfläche reflektiert werden und beständig über dem Boden dahin gleiten. Gleichzeitig zeigt sich die Zeit und Vergänglichkeit der Natur im Verwelkungsprozess der Pflanzen unter dem Glas, welches die Sonnenenergie bündelt und den Verbrennungsvorgang intensiviert.

Aus den unterschiedlichen Perspektiven stellt sich das veränderliche Landschaftsbild nur unmittelbar im Blickkontakt und Reflektionsprozess der Betrachter immer wieder neu und anders her, lädt sich auf mit Raum, ...Erinnerungen und Assoziationen.

Es bleiben Spuren zurück...